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moonOS - eine exotische Linuxdistribution
Geschrieben von y0koert um 2010-01-17 13:27:49
Für die Blogparade vom Bürgermeister von Karl-Tux-Stadt habe ich mir die Linuxdistribution moonOS mal auf meinem EEE-PC 1005HA installiert.
moonOS ist eine kambodschanische Distribution, die von Chanrithy Thim entwickelt wird. Das System setzt auf Ubuntu 9.04 mit dem Kernel 2.6.28-15 und die Desktopumgebung Enlightment 0.16.999.060, welche mich mit ihrem schicken Aussehen wirklich überzeugt hat.
Die aktuellste Version ist die Version 3 (Makara), Version 4 ist bereits in Entwicklung. Auf welcher Ubuntuversion diese basiert kann ich nicht sagen, ist aber vermutlich 9.10.
Die Installation mit einem Live-USB-Stick hat bei mir nur ca. 15 Minuten gedauert, wobei mir dabei aufgefallen ist, dass der Installationsassistent von Ubuntu ohne Veränderungen übernommen wurde, weshalb der ganze Vorgang leicht und ohne Probleme abgeschlossen werden kann. Obwohl ich beim Aufsetzen des Systems als Sprache Deutsch gewählt habe, ist praktisch alles auf (teilweise schlechtem) Englisch.
Nach einem überaus schnellen Start war das System einsatzbereit.
Das Softwarepaket hat viele Ähnlichkeiten mit Ubuntu: Firefox, Thunderbird, Pidgin sorgen für den schnellen Start ins Internet, mit OpenOffice in der Version 3 ist man für alle Büroarbeiten gerüstet. Dank der Synaptic-Paketverwaltung steht der Installation von Programmen nichts im Weg, für Musik und Video stehen der Exaile Music Player und Totem zur Verfügung. Als Filemanager findet man den Thunar File Manager vor.
Das System kann man ganz leicht mit den moonOS-eigenen Tools seinen Wünschen entsprechend anpassen, wobei auch hier immer wieder auf bekannte Programme von Ubuntu zurückgegriffen wird. Dank Enlightment lässt sich auch das Erscheinungbild ganz leicht jedem Wunsch entsprechend anpassen. Gimp ist natürlich auch dabei.
Wegen dem veralteten Kernel funktionierte auf meinem EEE-PC kein (W)LAN. Mit einem Update auf einen neueren Kernel konnte ich das Problem aber schnell beheben.
Obwohl mir moonOS wirklich gefällt, hat es doch trotzdem seine Problemchen. Wenn meinem Netbook der Strom ausgeht, dann fährt der Rechner einfach herunter. Ungespeicherte Dokumente gehen dabei verloren, offene Tabs in Firefox meistens auch. Die Leiste mit den Schnellstarticons kann sich leider nicht der Höhe des Desktop anpassen, gleiches gilt für viele Einstellungsmenüs. Eine manuelle Anpassung ist meistens auch nicht möglich. Die deutsche Übersetzung ist bis jetzt noch alle andere als gut, die Englische ist da schon besser, aber auch nicht perfekt. Wie oben schon erwähnt, kann auch der alte Kernel zu Problemen führen.
Wer ein schickes Betriebssystem haben möchte, der sollte sich moonOS auf jeden Fall einmal anschauen. Mit der neuesten Hardware kann es allerdings zu Problemen kommen.
Auf meinem Netbook bleibt moonOS jetzt erstmal, mich hat es überzeugt.
Über moonOS
moonOS ist eine kambodschanische Distribution, die von Chanrithy Thim entwickelt wird. Das System setzt auf Ubuntu 9.04 mit dem Kernel 2.6.28-15 und die Desktopumgebung Enlightment 0.16.999.060, welche mich mit ihrem schicken Aussehen wirklich überzeugt hat.
Die aktuellste Version ist die Version 3 (Makara), Version 4 ist bereits in Entwicklung. Auf welcher Ubuntuversion diese basiert kann ich nicht sagen, ist aber vermutlich 9.10.
Installation
Die Installation mit einem Live-USB-Stick hat bei mir nur ca. 15 Minuten gedauert, wobei mir dabei aufgefallen ist, dass der Installationsassistent von Ubuntu ohne Veränderungen übernommen wurde, weshalb der ganze Vorgang leicht und ohne Probleme abgeschlossen werden kann. Obwohl ich beim Aufsetzen des Systems als Sprache Deutsch gewählt habe, ist praktisch alles auf (teilweise schlechtem) Englisch.
Der erste Start
Nach einem überaus schnellen Start war das System einsatzbereit.
Das Softwarepaket hat viele Ähnlichkeiten mit Ubuntu: Firefox, Thunderbird, Pidgin sorgen für den schnellen Start ins Internet, mit OpenOffice in der Version 3 ist man für alle Büroarbeiten gerüstet. Dank der Synaptic-Paketverwaltung steht der Installation von Programmen nichts im Weg, für Musik und Video stehen der Exaile Music Player und Totem zur Verfügung. Als Filemanager findet man den Thunar File Manager vor.
Das System kann man ganz leicht mit den moonOS-eigenen Tools seinen Wünschen entsprechend anpassen, wobei auch hier immer wieder auf bekannte Programme von Ubuntu zurückgegriffen wird. Dank Enlightment lässt sich auch das Erscheinungbild ganz leicht jedem Wunsch entsprechend anpassen. Gimp ist natürlich auch dabei.
Wegen dem veralteten Kernel funktionierte auf meinem EEE-PC kein (W)LAN. Mit einem Update auf einen neueren Kernel konnte ich das Problem aber schnell beheben.
Die Problemzonen
Obwohl mir moonOS wirklich gefällt, hat es doch trotzdem seine Problemchen. Wenn meinem Netbook der Strom ausgeht, dann fährt der Rechner einfach herunter. Ungespeicherte Dokumente gehen dabei verloren, offene Tabs in Firefox meistens auch. Die Leiste mit den Schnellstarticons kann sich leider nicht der Höhe des Desktop anpassen, gleiches gilt für viele Einstellungsmenüs. Eine manuelle Anpassung ist meistens auch nicht möglich. Die deutsche Übersetzung ist bis jetzt noch alle andere als gut, die Englische ist da schon besser, aber auch nicht perfekt. Wie oben schon erwähnt, kann auch der alte Kernel zu Problemen führen.
Fazit
Wer ein schickes Betriebssystem haben möchte, der sollte sich moonOS auf jeden Fall einmal anschauen. Mit der neuesten Hardware kann es allerdings zu Problemen kommen.
Auf meinem Netbook bleibt moonOS jetzt erstmal, mich hat es überzeugt.
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